Whisky-Adventskalender 2014

Ich hab’s schon mal auf Twitter angeteasert: in Kooperation mit dem Whisky-Sammler Christoph Müller, bringen wir eine Super-Chance, einige sehr exklusive Whiskys zu kosten. In Form eines Whisky-Adventskalenders.

Christoph Müller sammelt seit Jahren Whiskys aus Versteigerungen, seltene Whiskys, usw.

Auf Wunsch von Freunden hatte er in den letzten Jahren ab und zu einen Whisky-Adventskalender “gebastelt”. Die Anfragen wurden immer grösser, Firmen bestellten für ihre Mitarbeiter usw. Jetzt hat er Verpackungen herstellen lassen und bringt die Sache an die Öffentlichkeit – zum Wohle der Gesellschaft quasi ;-)

whisky-adventskalender

Raritäten aus der Whisky-Sammlung

Ein paar Beispiele von dem, was es hier zu entdecken gibt:

  • Whisky älter als 30 Jahre
  • ein Whisky der im Port Ellen-Fass die Schlussreife erhielt
  • 1967 Vintage Abfüllung
  • Whisky von allen Regionen aus Schottland
  • auch von nun geschlossenen Distillerien
  • fasstarke Abfüllungen direkt von der Distillery
  • Whisky von unabhängigen Abfüllern, etc.

Es hat Bowmore, Bruichladdich, Springbank sowie einen Single Grain Whisky zum Vergleich. Sehr viel Genuss für die gemütliche Zeit! Natürlich kann man den Kalender gemächlicher angehen oder sogar für den Januar aufsparen ;-)

2 Versionen des Whisky-Kalenders

Der Kalender besteht aus 24 Fläschchen (23x 2cl und 1x 4cl) mit verschiedenen hochwertigen Whiskies. Die Fläschchen sind nummeriert, damit auch Ratefüchse auf ihre Kosten kommen. Details zu den verschiedenen Whiskys sind in einem kleinen Büchlein beschrieben.

Der Whisky-Adventskalender 2015 kostet CHF 180. In der Exklusiv-Version für CHF 240 sind noch einige Perlen mehr enthalten – zum Beispiel einen Port Ellen!!

Links zum Whisky-Kalender:

Die Kalender hat Christoph Müller selbst und von Hand hergestellt. Die Verpackung hat er eigens anfertigen lassen – danke für diese Einsicht in die etwas rarere Whisky-Welt! Und den Lesern: viel Spass und Genuss mit dem schottischen Lebenswasser – enjoy!

ansicht-whisky-adventskalender

whiskys

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Whiskyschiff Hallwilersee

Neu startet in diesem Jahr (2014) eine neue Whiskyschiff-Veranstaltung. Der Whiskyclub „Seventeen Drams Burg“ organisiert diesen Event in Beinwil am See an zwei Tagen im September 2014.

whiskyschiff-hallwilersee

Datum Whiskyschiff Hallwilersee

Die erste Veranstaltung findet statt an folgenden Tagen:

  • Freitag, 26. September 2014 – 16:00 bis 23:00
  • Samstag, 27. September 2014 – 14:00 bis 23:00

Informationen

Eintritt: CHF 15 (inkl. Whiskyglas + Überraschung)

An beiden Tagen findet jeweils um 18:00 Uhr und 20:00 Uhr eine Degustation statt.

Standorte: Schiff: Siffssteg, Beinwil am See. Ausstellung + Tastingsraum: Seehotel Hallwil, Beinwil am See (ein paar Schritte vom Schiffssteg entfernt).

Die Website zum Event: whiskyschiff-hallwilersee.ch

Ähnliche Veranstaltungen existieren schon seit einigen Jahren in Zürich (Whiskyschiff Zürich) und Luzern (Whiskyschiff Luzern). In Zürich war ich nun schon 3x an der Veranstaltung – immer wieder ein inspirierender Besuch.

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400 bis 800 Geschmacksstoffe in einem Whisky

Ein Artikel in der Sonntagszeitung zeigt die Komplexität des Geschmacks von Whisky – und auch wie man damit einen “Fingerabdruck” von Whiskys herauslesen kann, um Fälschungen zu enttarnen.

Der Lebensmittelchemiker Thomas Collins von der University of California in Davis stellte im September eine Analyse von 60 nordamerikanischen Whiskys vor. Mithilfe eines Flüssigchromatografen und eines Massenspektrometers entdeckte er insgesamt rund 4000 verschiedene nichtflüchtige Elemente. In jedem einzelnen Whisky waren es 400 bis 800 Stoffe, die den Geschmack komponierten.

Ein interessanter Artikel für Leute, die sich für die Herkunft der verschiedenen Geschmacksstoffe interessieren:
Whisky on the Plastikgras – Sonntagszeitung

(man verzeihe dem Autor Hubertus Breuer die Bezeichnung “Whisky” für nordamerkanischen “Whiskey” im obigen Zitat)

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3er-Whiskysets im Manor

Weihnachten ist eine besondere Zeit für Whisky. In einem früheren Artikel habe ich über die steigende Nachfrage von Whisky in der Schweiz berichtet – in der Grafik sind deutliche Peaks im Dezember jedes Jahres zu sehen.

Entsprechend sind in fast allen Lebensmittel-Läden während der Whiskyzeit besondere Angebote erhältlich, die sonst schwerer und zu höheren Preise zu haben sind. Beispielsweise der “klassische” Ardbeg 10 im Denner – nur im Dezember (und vielleicht noch bis alles weg ist im Januar).

Im Manor gibt’s zurzeit etliche besondere Produkte zu kaufen. Zum Beispiel Sets mit Whiskygläsern dazu (von Ardbeg oder Glenmorangie). Auch die Old Particular Single Cask Abfüllungen habe ich bereits erwähnt – und mittlerweile auch den Macallan 20 mir als Belohnung geschnappt. Oder der Schweizer Whisky “Century”.

Zudem hatte Manor auch 3er-Sets von eher bekannten Whiskys im Angebot. Mein persönlicher Manor ist diesbezüglich (nachdem ich zugeschnappt habe) ausverkauft. Vielleicht erwischt jemand sonstso noch sowas. Nicht Raritäten, aber gut daran finde ich die grösse: jeweils drei 20cl-Flaschen sind drin – meiner Meinung nach eine geeignete Grösse, um einen Whisky kennenzulernen. 5cl-Fläschli finde ich dazu eher zu knapp.

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Bis auf den Glenkinchie hatte ich alle schon in der Sammlung. Aber als Kulturförderung in der #zvilla dienten die Pakete gut. Als “Nicht-Weihnachtsgeschenke”. Kostenpunkt pro 3er-Pack ist CHF58.

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Zunehmende Nachfrage nach Whisky

Schaut man die Google Trends an, zeigt sich deutlich, wie die Nachfrage nach “Whisky” zunimmt. Interessant (aber logisch) ist auch zu sehen, wie jeweils vor Weihnachten ein Peak entsteht – Whisky ist auch ein beliebtes Geschenk zu Weihnachten (oder die Whisky-Adventskalender in der Adventszeit).

Dezember 2013 scheint wieder ein Rekord zu brechen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels ist der 20. Dezember 2013. Die Grafik sollte sich aber laufend aktualisieren.

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Was ist der beste Whiskey von Irland?

Der beste Whiskey von Irland? Schwierige Frage? Darf man stellen. Dafür gibt es die Frage und Antwort-Plattform Quora. Darauf habe ich diese Frage gesehen und übersetze bzw. fasse hier die beste Antwort zusammen. Zitat auf:

Fangen wir bei den grossen Massen-Brands an. Diese sind eher uninteressant.

Mainstream-Whiskeys

Von den Mainstream-Whiskeys ist “Powers Gold Label” weicher als “Bushmills”. Interessant: Powers ist glutenfrei. Jameson ist ein weltweiter Bestseller – und weniger “bissig” als der Bushmills, obwohl mit ähnlichem Alkoholgehalt.

Weiter zu den interessanteren Sorten.

Etwas interessanter

Tyrconnell wird oft erwähnt. Der Name kommt von Tír Chonnail – ‘the land of Connall’, das heutige Donegal County im Nordwesten von Irland. Ein ausgezeichneter Single Malt.

Midelton Distilleries: “Redbreast” und “Green Spot”. Man wird diese nicht mit Cola oder Wasser mischen wollen. Beide werden nur “aged” verkauft. Genau genommen sind beide keine Single Malts, weil teilweise ungemälzte Gerste verwendet wird. Der 12-jährige Red Breast war Whiskey des Jahres 2010.

Green Spot aus dem gleichen Haus ist auch in Irland nicht sehr bekannt, ist aber ein feiner, fast süsser Trank.

Der Beste von Irland

Die Krone gebe ich an Connemara Cask Strength – ein weiterer Single Malt. Ich konnte diesen genau einmal probieren – ich hatte ihn als Geschenk für jemanden gekauft und durfte bei dieser Gelegenheit kosten davon. Warnung: bissig in Bezug auf den Alkoholgehalt (60%) aber weniger scharf aus meiner Sicht als beispielsweise Black Rush. Wobei Meinung dazu auseinander gehen.

Dies ist ein Whiskey für besondere Anlässe. Wenn ein seit 20 Jahren nicht gesehener Freund plötzlich auftaucht. Wenn das erste Enkelkind geboren wird. Für den 10. Hochzeitstag.

Man könnte versuchen, diesen Whiskey zu mixen. Ich glaube aber nicht, dass das Universum es erlauben würde, dass sich die Flüssigkeiten verbinden. Wahrscheinlich würde die Cola oder der Ginger Ale mitten in der Luft umgeleitet werden, Eiswürfel würden wie Gewehrkugeln abprallen usw.

Kurzfassung

Der Beste: Connemara Cask Strength
Die Besten der Restlichen: Redbreast und Green Spot, Tyrconnell
Schmackhaft: Powers, Bushmills, Jameson.

Link zur Frage auf Quora, Antwort von Domhnall O’Huigin.

Connemara Cask Strength

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dan & der Whisky: Wie man “das Wasser des Lebens” trinkt.

dan. Der Laie, der sich aufmacht, Schritt für Schritt die Tiefen des Whisky-Universums zu erforschen. Die erste Erkenntnis: Whisky trinken ist eine Zeremonie – ein Ritual. 

Irgendwo in einer Bar. Der Suff-Trinker schreit der Arbeitenden hinter der Bar zu: “mit Eis und mach noch ne Cola rein.” Die Bardame mischt anschliessend zwei Fusel-Gesöffe zu einer dunkelbräunlichen Brühe und erfüllt somit unseren jugendlichen Wunsch. Doch nicht bloss der Whisky reift im Alter sondern zum Glück auch der Mensch. Und damit ändert auch das Genussverhalten. Es ist beim Öffnen einer Whisky-Flasche nicht mehr das erklärte Ziel, möglichst bald einen Kater nach hause zu tragen. Nein, viel mehr will man einen Geschmacks-Orgasmus mit jedem Glas erleben. Und mit der richtigen Vorgehensweise ist das durchaus ein realistisches Ziel.

Die Vorbereitung

Für einen erfolgreichen Start in die Trink-Zeremonie sind verschiedene Vorkehrungen zu treffen. Die Wahl des Glases hat schon eine äusserst relevante Bedeutung. In den Filmen wird uns vorgegaukelt, dass ein Tumbler (ein sehr offenes Glas) das Non Plus Ultra-Trinkgefäss für Whisky sei. Und weisst Du was, die Lügen uns direkt ins Gesicht. Ein richtig tolles Whisky-Glas hat einen grossen Bauch, damit sich das Aroma gut entfalten kann, und gegen obenhin eine sich verengende Öffnung, um das Aroma für die Nase zu konzentrieren. Ein so genanntes Nosing-Glas.

Das Glas ist nun also ausgewählt. Nun stellen wir uns einen Krug kaltes Wasser bereit. Dies wird uns hilfreich sein, wenn der Whisky für unsere Nase oder Gaumen eine etwas zu heftige, brennende Reaktion auslöst. Ausserdem unterstützt Wasser die Aroma-Entfaltung. Es ist bloss darauf zu achten, dass das Wasser still ist. Also nix mit Sprudel.

Der nächste Schritt kann sicherlich ausgelassen werden, wird allerdings von Richard Paterson empfohlen (ich hab noch keine Ahnung, welche Relevanz er im Whisky-Business hat, jedoch habe ich den Eindruck, er hat was zu sagen…). Du kippst den ersten Schluck Whisky ins Glas, schwenkst ihn im Glas herum und leerst ihn weg. Das Glas ist nun gereinigt.

Nun kommt, worauf wir gewartet haben: Wir füllen unser Glas mit einem guten Schluck Whisky.

Die Whisky-Trink-Zeremonie

Auch hier rezitiere ich gerne Richard Paterson. Er behauptet, Whisky zu trinken ist vom Gefühl her wie eine kurze, sinnliche Beziehung zu haben. Ich glaube ihm. Der Einstieg in die Beziehungskiste beginnt jeweils mit einer Begrüssung. An dieser Stelle empfehle ich, Dir folgendes kurze Video zu Gemüte zu führen:

Mit einem “Hallo!” beginnt die Begegnung. Das erste Riechen ist nur von kurzer Dauer, die Begegnung mit dem Alkohol – das wohl Uninteressanteste an der Prozedur. Mit der Frage “wie geht es Dir?” vertiefen wir die Beziehung. Das zweite Riechen. Hier kann man sich ruhig etwas Zeit nehmen. Anschliessend der dritte Einsatz der Nase, welche die Bestätigung und den Dank widerspiegelt. Und schon sind wir mittendrin im Techtelmechtel. Anschliessend wagen wir ein bisschen Nähe und gönnen uns den ersten Schluck. Doch der Mund ist kein Durchlauferhitzer. Viel mehr wird der Whisky durch die Zunge hin und her bewegt. Einige Sekunden lang wird jedes Mundeck durch den Schluck benetzt und verwöhnt um am Schluss das Feuerwerk mit dem Runterschlucken zu beenden. Ein letztes tiefes Durchatmen wirkt erfrischend und weckt Vorfreude auf den nächsten Durchgang.

Slainte Mhath!

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Ein Laie für Laien.

Es ist noch immer Whiskyschiff-Zeit. Wenn Laien dazu angespornt werden, ihrem Wissen rund um Whisky eine völlig neue Tiefe zu geben.

Whisky-Schiff. Ja ist denn schon Weihnachten? Als laienhafter Genusstrinker schliesse ich mich einer kleinen, Whisky-erprobten Zweierschaft an um mich ins schottisch anmutende Getümmel zu schmeissen. Jetzt nur nicht die Blösse geben. Die ersten Anbieter schaffen meine eigentliche Ahnungslosigkeit nicht aufzudecken. Zum Glück hat mich Sam in einem Crash-Kurs einige Wochen zuvor auf die bevorstehende Prozedur (Nase, Gaumen und Abgang) vorbereitet, damit ich nicht eine allzu alberne Figur aufs Parkett lege. Es geht lange Zeit gut. Wie bei Sam abgeguckt halte ich Nase übers Glas und versuche die Duftnoten zu erhaschen… Nun ja, zweimal hatte ich enormen Erfolg und konnte Klarlack heraus schnuppern. Aber mal ehrlich, wer will sich schon gemütlich ein Gläschen Klarlack gönnen? Genau, Graffiti-Sprayer und Autolackierer vielleicht. Zurück zum Thema.

Und dann kommt, was unweigerlich kommen muss: die Grünschnabel-Enttarnung. Der Herr bestellt sich einen Secret Stills. Irgendwo auf der Flasche ist die Region mit “Isle of Skye” angegeben. Der Ausschenkende mit breitem Grinsen: “ah, Isle of Skye”. Er nimmt mein Glas, gönnt mir einen Schluck daraus und stellt die Millionen-Frage. “Da ist auch klar, aus welcher Destillerie er kommt, nicht?” Ich schlucke den Kommentar, dass ich wohl in Whisky-Geografie einen Fensterplatz gehabt haben muss, in mir herunter und fühle mich ertappt. Talisker ist übrigens die Lösung auf die Preisfrage. Natürlich ist mir bewusst, dass diese Info nur denen dient, die rein Whisky-technisch auf dem Holzweg wandeln. Für die Experten unter Euch: ihr dürft mich kurz belächeln. Aber auch ihr habt mal klein angefangen.

So, nach dieser bitteren Stunde ist mir ziemlich klar geworden, wo Sam mein Potential auf diesem Blog sieht: ich werde mit all den Whisky-Laien einen Weg einschlagen, auf dem wir gemeinsam die Tiefen der alten Holzfässer erforschen und uns langsam in Richtung Profi mausern. Schritt für Schritt.

Somit ist sie eröffnet, die Grünschnabel-Sparte. Herzlich Willkommen!

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Bin mit einer Flasche im Bett erwacht

Es ist Whiskyschiff-Zeit. Am Bürkliplatz stehen bis Sonntag (1. Dez 2013) fünf Schiffe mit unzähligen Whiskys zum Probieren. Empfehlung – aber Achtung!

Im Ausnahmezustand habe ich eine Flasche aufgelesen…

Whiskyschiff, Kontakt zu Flaschen

Flasche Bunnahabhain Islay 40Neben den CHF20 für Ticket und Glas (mit Kilt kommt man gratis rein), kauft man am Eingang des Whiskyschiffs Jetons fürs Speed-Dating für die Degustation. Meist ein Säckchen mit 20 Jetons. Ein Jeton kostet einen Franken.

Je nach Whisky kostet 1cl zwei bis 15 Jetons.

Nun – über andere Erlebnisse am gestrigen Whiskyschiff-Abend schreibe ich später – landete ich schon bald bei einem japanischen Whisky für 8 Jetons. Schnell einmal war Zeit für das nächste Jeton-Säckchen.

Natürlich ist das auch Teil des Konzepts.

Eine idealere Verkaufsveranstaltung gibt’s wohl kaum. Für beide Seite eine Win-Win-Situation: man kann viele Whiskys probieren und kommt dabei in eine – sagen wir mal – kauffördernde Stimmung.

Den Kopf verdreht

Das zweite Säckchen dann auch schön durchprobiert und man merkt, die Aufnahmefähigkeit nimmt ab bzw das rationale Denken geht schon mal Schlafen.

Goldenes Lächeln

Schlussendlich dann noch eine Flasche eines der letzten probierten Whiskys nach Hause genommen. Eine Vierzigjährige. Von Islay. Eine unabhängige Abfüllung der Destillerie Bunnahabhain. Destilliert im Jahre 1973 und abgefüllt bei 46.2 vol% im 2013. Acla Selection. Kostenpunkt CHF 250. Obwohl es noch 166 Kopien von ihr gibt.

Gedanken am Morgen danach

Irgendwann werde ich soweit sein und diese Flasche öffnen. Ich werde die Flasche mit Leuten geniessen, die sie respektieren. Gerade wegen ihres Alters.

Vorher dient mir die Flasche ein wenig als Mahnmal für meinen nächsten Besuch des Whiskyschiffs. Das wäre dann morgen. Und vielleicht als Hinweis für den einen Leser oder die eine Leserin.

Nach zwei Säckchen Whisky-Jetons sollte man vielleicht eher sagen: jetzt ist nicht der Zeitpunkt, um einen Whisky zu kaufen, den man wohl auch bei klarerer Sicht online bestellen könnte. In vielen Fällen vielleicht sogar günstiger.

Wäre ja eigentlich logisch.

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Talisker Storm

Der Talisker Storm ist eines der neuen NAS (No Age Statement) Whiskys. Man will nicht einfach eine Zahl kommunizieren, sondern andere Wege gehen. Entsprechend sind solche Whiskys in der Regel natürlich eher jüngere Geister.

talisker-storm

Kritiker sagen, solche Versionen ohne Altersangabe seien einfach dazu da, den Whisky-Boom, der zurzeit etwas herrscht auszunutzen, obwohl man nicht genug lang-gereifte Whiskys in den Lagern hat. Mit solchen Editionen kann man mit jüngeren Whiskys gutes Geld machen.

Ein interessantes Video mit Hintergrundinfos zum Talisker Storm von Horst Lünning. Absolut lehrreich und deshalb sehenswert!

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